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Neurosensitivität

Neurosensitivität ist «die Fähigkeit, Umgebungsreize zu registrieren und zu verarbeiten».

(PLUESS, 2015)

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Neurodiversität: Wir alle haben ein unterschiedlich sensibles Nervensystem und dadurch eine unterschiedliche Wahrnehmungsfähigkeit. Nebst neurotypischen Menschen gibt es neurodivergente Menschen und hier können wir zwischen verschiedenen Sensitivitätstypen unterscheiden.

Modell der Sensitivitätstypen

Senstivitätstypen-Modell.png

Sensitivitäts- oder Wahrnehmungslevel

Die Forschung zeigt, dass sich Menschen in drei verschiedene Gruppen entlang eines Spektrums von Neurosensitivität einteilen lassen. Dabei sind etwa 30% als niedrig, 40% als mittel und 30% als hoch in der Sensitivität einzustufen.

(nach Prof. Michael Pluess)

Wildblumen

geringe Sensitivität

Personen mit geringerer Wahrnehmungsfähigkeit können als „Löwenzahn" bezeichnet werden, der dazu tendiert, robust zu sein und überall zu wachsen.

Orange Tulpe

mittlere Sensitivität

Die mittlere "neurotypische" Gruppe , kann mit Tulpen verglichen werden; sie sind weniger zart als Orchideen, aber auch nicht so robust wie Löwenzahn.

lilane Blumen

hohe Sensitivität

Menschen mit einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit können als „Orchideen" beschrieben werden. Sie benötigen eine optimale Pflege , sind aber besonders schön, wenn sie gedeihen.

Diese Einteilung greift jedoch zu kurz. Die Unterschiede darin, wie Menschen im höheren Sensitivitätsbereich ihre Wahrnehmung erleben, sind enorm. Stehen vor allem die positiven Aspekte im Vordergrund, wie hohe Empathie und Kreativitität sowie eine tiefgründigere Informationsverabeitung? Oder ist der Leidensdruck durch dauerhafte Überstimulation besonders hoch?
Prof. Michael Pluess beschreibt hierzu ein Modell mit vier Typen, das von Dr. Patrice Wyrsch weiterentwickelt wurde. Neben den gering Sensitiven unterscheidet es drei Gruppen hochsensitiver Menschen entlang eines zweiten Levels.

Funktions- oder Energielevel

Nachdenklicher Blick

vulnerable Sensitivität

Die Empfänglichkeit für negative Einflüsse und die Gefahr der Überstimulation sind bei Menschen in dieser Gruppe besonders hoch.

Denkender Mann

generelle Sensitivität

Diese Menschen profitieren von Vorteilen wie einem erhöhten Bewusstsein und einer tiefergehenden Verarbeitung von Reizen. Gleichzeitig sind sie jedoch auch anfälliger für Überstimulation.

Frau am Strand

vantage Sensitivität

Bei Menschen mit einer vantage (vorteilhaften) Sensitivität überwiegen die positiven Seiten der erhöhten Wahrnehmung und sie sind zudem widerstandsfähig.

Die gute Nachricht ist, dass diese drei Sensitivitätstypen keinen festen Zustand darstellen. Studien belegen, dass gezieltes Training und passende Werkzeuge helfen können, die vorteilhaften Aspekte einer erhöhten Wahrnehmung immer stärker zu entfalten. In meinen Coachings begleite ich dich persönlich auf diesem Weg. Wenn du mehr wissen möchtest, nimm jetzt gerne Kontakt mit mir auf.

Welcher
Neurosensitivitäts-Typ
bist du?

Das Bewusstsein über deinen Sensitivitätstypen stärkt die vorteilhaften Seiten deiner Wahrnehmung und du erkennst noch besser deine Entwicklungsmöglichkeiten.

Du kannst trainieren, besser mit Wahrnehmungsreizen und Stress umzugehen.

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Möchtest du herausfinden, welcher Sensitivitätstyp du bist?

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